Düsseldorfer Charta für den Umgang mit Menschen mit Demenz im Krankenhaus unterzeichnet

Demenz-Servicezentrum Region Düsseldorf - am 30. Mai 2017

Foto: Ursula Kieninger

Die Zahl älterer Menschen im Krankenhaus steigt. Neben körperlichen Krankheiten treten im höheren Alter vermehrt Demenzerkrankungen auf. Menschen mit Demenz fällt es schwer, sich im Krankenhaus zurechtzufinden. Die fremde Umgebung und die ungewohnten Abläufe machen ihnen oftmals Angst. Das kann zu Abwehrverhalten führen und den klar strukturierten Ablauf im Krankenhaus stören, die Behandlung erschweren und im schlimmsten Fall den Genesungsprozess verlangsamen.

Die Beschäftigten in Krankhäusern stehen hier vor neuen Herausforderungen! Die Düsseldorfer Gesundheitskonferenz und die Konferenz Alter und Pflege haben im Anschluss an eine Fachtagung "Demenz als Nebendiagnose im Krankenhaus - eine Herausforderung für das System", organisiert durch das Demenz-Servicezentrum Region Düsseldorf, einen Arbeitskreis "Demenz im Krankenhaus" ins Leben gerufen, um in konstruktiver Zusammenarbeit Lösungen zu entwickeln und sich dieser Herausforderung zu stellen.

Gemeinsam mit allen Düsseldorfer Krankenhäusern wurde eine Charta entwickelt, die Bausteine für den Umgang von Menschen mit Demenz im Krankenhaus enthält.

Hier finden Sie die Charta

Die Charta wurde am Montag, 8. Mai 2017, im Jan-Wellem-Saal des Düsseldorfer Rathauses feierlich von allen Vorständen der Düsseldorfer Krankenhäuser und von Oberbürgermeister Thomas Geisel als Schirmherr unterzeichnet.