Praxisseminar "Trauma und Demenz" in Erkrath

21.11.2018

PRAXISSEMINAR "TRAUMA UND DEMENZ"

– DIE FOLGEN VON TRAUMATISCHEN GEWALTERFAHRUNGEN IN DER LEBENSGESCHICHTE


Für ehrenamtlich Tätige, Alltagsbegleiter*innen (§ 45b und §53c), Interessierte in der Begleitung von Menschen mit Demenz


Die Diagnose Demenz wird in der Regel sowohl von Angehörigen als auch von Fachkräften nicht hinterfragt. Es werden Konzepte zum Umgang mit Betroffenen entwickelt und durchgeführt.


Im Seminar geht es um eine Sensibilisierung dafür, dass sich die Folgen traumatischer Gewalterlebnisse häufig in Symptomen und Verhaltensweisen ausdrücken. Im Alter werden diese aber oft fälschlicherweise als Symptome einer Demenz verstanden. Folgen von traumatischen Erfahrungen werden hierbei übersehen.
Während des Seminars werden Traumafolgen und Überschneidungen mit Symptomen einer Demenz vorgestellt und erarbeitet, um eine entsprechende traumasensible pflegerische Arbeitsweise im Umgang mit von Gewalt betroffenen älteren Menschen ausüben zu können. Es werden zusätzlich ressourcenstärkende Methoden für Betroffene, aber auch für pflegende und betreuende Angehörige bzw. Fachkräfte eingeübt.


Die Kursthemen werden umrahmt von Austausch und Reflexion.


Termin: Mittwoch, 21. November 2018, 09.00 – 16.00 Uhr
Referent: Martina Böhmer, Referentin und Fachberaterin für Psychotraumotologie, Expertin für geriatrische Psychotraumatologie
Ort: Seniorentagesstätte SenTa, Morper Allee 1a, 40699 Erkrath
Kosten: 70,00€


Anmeldung und Information:

Anika Hagedorn, Knotenpunkt Demenz, Tel. 0211 – 24 95 223 oder
E-Mail: anika.hagedorn@caritas-mettmann.de

Weitere Informationen finden Sie hier.