Interkulturelles Demenz-Netzwerk Düsseldorf

Das Interkulturelle Demenz-Netzwerk Düsseldorf ist ein offener Arbeitskreis von Expertinnen und Experten aus dem Bereich Demenz und dem Bereich Migration. Gemeinsames Ziel ist es, die Versorgungssituation für demenzerkrankte Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Düsseldorf zu verbessern.

Im Dezember 2011 hatte sich auf Initiative engagierter Akteure in Düsseldorf der Arbeitskreis „Demenz und Migration“ gegründet. Beteiligt sind u.a. Integrationsagenturen, das Demenznetz Düsseldorf und weitere Demenzexpertinnen und Experten. Zudem hat sich ein spezialisierter Unterarbeitskreis gebildet, der russischsprachige Demenzangebote gemeinsam vorbereitet. Eine Umbenennung des Arbeitskreises „Demenz und Migration“ in „Interkulturelles Demenz-Netzwerk Düsseldorf“ erfolgte 2015.

Unter Berücksichtigung kulturspezifischer Aspekte möchte das Interkulturelle Demenz-Netzwerk über Demenz aufklären, zur Enttabuisierung beitragen, präventiv agieren und den Weg in das Hilfesystem erleichtern. Träger und Vereine sollen für das Thema sensibilisiert werden, um integrative und muttersprachliche Betreuungsangebote zu implementieren, die aufgrund krankheitsbedingtem frühzeitigen Verlust der Zweitsprache notwendig sind.

Das Interkulturelle Demenz-Netzwerk Düsseldorf hat in den letzten Jahren in verschiedenen Düsseldorfer Stadtteilen zahlreiche Informationsveranstaltungen und Schulungen in russischer und türkischer Sprache organisiert. Das Thema „Interkulturelle Kompetenz“ wurde 2015 in das Curriculum der Schulung der Ehrenamtlichen des Demenznetzes Düsseldorf aufgenommen.

Konkrete Vorhaben des Netzwerks in den nächsten Monaten sind:

Ansprechpartner des Interkulturellen Demenz-Netzwerk Düsseldorf:

Peter Tonk, Demenz-Servicezentrum Region Düsseldorf